Gedanken VOR dem Welpenkauf und was uns wichtig ist.
Wenn Sie einen Welpen von uns in Ihre Familie aufnehmen möchten und ihm ein „Hundeleben“ lang viel Zeit und persönliche Zuwendung, eine liebevolle und konsequente Erziehung zum Grundgehorsam sowie idealerweise eine rassegerechte Beschäftigung geben wollen, setzen Sie Sich bitte mit uns in Verbindung.
Wir freuen uns auf Sie und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen!

 

Gedanken und Überlegungen vor dem Welpenkauf

Passt ein Hund wirklich in mein Leben? Auch noch in 10 Jahren ... ?

 

Passt diese Rasse zu mir? Haben Sie Sich genügend informiert über die Charaktereigenschaften dieser Rasse?
Der Labrador Retriever ist ein Jagdhund, dessen Aufgabenbereich in der Arbeit nach dem Schuss liegt. Das Apportieren liegt ihnen im Blut und sollte durch eine sinnvolle Ausbildung (z.B. bei der Dummy-Arbeit) in richtige Bahnen gelenkt werden und dem Hund die notwendige rassegerechte Beschäftigung und Auslastung geben.
Er ist nicht!!! als Schutzhund geeignet!

Habe ich genügend Zeit und "Hundeverständnis" für einen Labrador Retriever?
Es sind äußerst begeisterungsfähige bewegungsfreudige und verspielte Hunde, die bis ins hohe Alter gefördert und sinnvoll beschäftigt werden müssen!

Wir Menschen müssen sehr viel lernen, um unseren Hund richtig zu verstehen.

Man kann einen Hund nicht während einer Urlaubszeit von 2-3 Wochen fürs Leben erziehen und ihn danach den ganzen Tag alleine lassen. Wird er zu früh, wenn auch nur stundenweise, alleine gelassen, wird er unweigerlich aus Frust und Langeweile heraus, anfangen, die Wohnungseinrichtung zu zerlegen oder die Nachbarn mit lauter Hausmusik zu unterhalten. Diese Unarten können später nur schwer wieder zu korrigieren sein.

Man bedenke, dass ein Welpe genauso viel Zeit und Aufmerksamkeit benötigt wie ein menschliches Kleinkind.

 

Habe ich genügend Platz?
Der Labrador Retriever ist sehr menschenbezogen und daher nicht für eine Zwingerhaltung geeignet!
Bedenken Sie auch, das er z. B. während des Fellwechsels Spuren in der Wohnung hinterlässt. Und nicht nur in der Wohnung sondern überall auch dort, wo Sie es nicht haben möchten: im Essen, auf der frisch gewaschenen Wäsche ... usw. Empfehlenswert ist es natürlich auch, wenn man über einen eingezäunten Garten verfügt.

Sind in der Familie alle einer Meinung?
Der Labrador Retriever muß von allen gewollt werden; in Erziehungsfragen soll Einigkeit herrschen. Rücksichtsnahme und Kompromissbereitschaft sind von allen gefragt.

Sind die Kinder reif für einen Hund?
Ein Welpe ist kein Spielzeug! Für Kinder gelten im Umgang mit dem Hund die gleichen Regeln wie für Erwachsene. Kleinkinder bitte nie unbeaufsichtigt beim Hund lassen! Die volle Verantwortung für den Hund MUSS bei einem Erwachsenen liegen!

Darf der Labrador Retriever mit in die Ferien?
Der Labrador Retriever möchte immer bei seinen Menschen sein! Reisen - aber auch Trennung bedeuten für Ihren Labrador Stress! Der Labrador Retriever ist eher hitzeempfindlich - kühle Reiseziele sind empfehlenswerter. Sind Sie bereit, Ihre Urlaubsplanung ganz auf die Bedürfnisse des jungen Hundes abzustimmen?

 

Muß der Labrador Retriever nicht lange allein bleiben?
Der erwachsene Labrador Retriever sollte nicht länger als drei bis vier Stunden allein gelassen werden. Auf keinen Fall, wenn das täglich so wäre! Gewöhnen Sie den jungen Hund langsam ans Alleinbleiben (siehe auch weiter oben). Der Labrador Retriever ist sehr menschenbezogen und möchte eigentlich NIE ohne seine Menschen sein. ;-)

Bin ich bereit, bis an sein Lebensende für meinen "Labbi" zu sorgen?
Mit dem Kauf eines Labbi-Welpen sind Sie die nächsten 12 - 15 Jahre für Ihren Freund verantwortlich. Ab etwa acht Jahren ist der Labrador Retriever ein Senior: die Ernährungs- und Haltungsansprüche ändern sich, er wird ev. auch krankheitsanfälliger. Auch wenn er dann irgendwann den Schritt über den Regenbogen gehen muss, sollten Sie bei Ihrem Hund sein und ihm Ihre Liebe ein letztes Mal zeigen.

Reichen die Finanzen auch nach dem Kauf?
Mit den Anschaffungskosten ist es nicht getan - denken Sie bitte auch an die jährlichen Unterhaltskosten (Futter, Impfung, Wurmkuren, die Röntgenuntersuchung auf HD/ED ab 1 Jahr, Haftpflichtversicherung, Steuern, Pflege, Spielzeug, Ausbildung etc.), im Krankheitsfall können weitere nicht vorhersehbare Kosten auf Sie zukommen.
Machen Sie Sich klar, dass die Kosten der Anschaffung eines Welpen nur ein Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen, und dass diese bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 12 Jahren für einen mittelgroßen Hund über 10.000 Euro betragen können!

Bin ich bereit, den Züchter auf dem Laufenden zu halten über die Erfolge meines Hundes und auch über mögliche Probleme?  Bitte legen Sie Ihre Fragen dem Züchter vor, bevor sie zu Problemen werden und der Hund außer Kontrolle gerät. Ein guter ZÜchter wird immer versuchen, Ihnen zu helfen.

Wenn Sie alle vorstehenden Fragen mit "JA" beantworten können, dann lesen Sie ruhig weiter.

 

 

Wir tragen für unsere Tiere eine große Veranwortung. Sie schenken uns ihr Vertrauen und verdienen unsere Liebe und unseren Respekt. Ihr ganzes Hundeleben lang!
Machen Sie Sich dieser Verantwortung gegenüber Ihrem Tier bewußt!

 

Welpen-Interessenten sollten sich in Ruhe nach einem für sie geeigneten Züchter umschauen. Natürlich sollte es ein Züchter aus einem VDH-angeschlossenen Verein sein. Nur so haben sie die größtmögliche Sicherheit, einen gesunden, labradortypischen, wesensfesten Hund zu bekommen.

Für die Zucht der Labrador Retriever haben wir in Deutschland 2 Vereine, die national vom VDH und international von der FCI anerkannt sind:

Das sind  LCD  (Labrador Club Deutschland e.V.) und  DRC  (Deutscher Retriever Club e.V.)

 

Augen auf beim Welpenkauf: Achten Sie beim Kauf eines Welpen darauf, dass der von Ihnen ausgewählte Züchter Mitglied in einem vom VDH und FCI anerkannten Zuchtverein ist und sich als Züchter in einem solchen Verein auch den strengen Richtlinien und Regeln des VDH unterwirft!!!
Welpeninteressenten werden immer wieder getäuscht, bekommen falsche Informationen und sind eventuell nach einem Welpenkauf sehr enttäuscht, wenn sich der Welpe dann womöglich als krank oder nicht wesensfest erweist.
Lassen Sie Sich von dem Züchter Ihrer Wahl die VDH- und FCI-Zugehörigkeit zeigen.

ACHTUNG:  DRC e.V. ist nicht gleich DRC e.V. und FCI ist nicht gleich FCI!
Der "Deutsche Rassehundeclub", ein anderer Verein, der nicht wie der Deutsche Retriever Club, VDH-Mitglied ist, firmiert unter derselben Abkürzung. Dies führt leider immer wieder zu Fehlinformationen und Enttäuschungen bei den Welpenkäufern. Auch die Abkürzung "FCI" ist nicht einmalig. Eine spanische Hunde-Organisation, der sich auch deutsche "Züchter" außerhalb des VDH angeschlossen haben, sorgt mit derselben Abkürzung für Verwirrung.
Achten Sie daher unbedingt auf die Bestätigung der VDH/FCI-Mitgliedschaft!


Quelle: http://drc.de/content/augen-auf-beim-welpenkauf

 

 

Was uns besonders wichtig ist:

Ein Kennenlernen von Züchter und Welpenkäufer ist für beide Seiten sehr wichtig. Wir als Züchter erhoffen uns einen langjährigen Kontakt zu unseren zukünftigen Welpenbesitzern. Wir legen unser Herzblut in die Zucht und Aufzucht unserer Welpen; deshalb stellen wir auch einige Erwartungen an unsere Welpenkäufer:
gerne möchten wir, daß sie uns über den allgemeinen Gesundheitszustand und die Entwicklung des Welpen regelmäßig informieren. Ebenfalls wünschen wir uns, über anstehende Operationen oder andere schwerwiegende Eingriffe in die Gesundheit der Welpen informiert zu werden. Außerdem erwarten wir von unseren zukünftigen Welpenbesitzern, daß sie mit ihrem Hund einen Wesenstest des LCD oder DRC besuchen und ihn im Alter von ca. 12 bis 15 Monaten auf HD/ED röntgen lassen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen meinen Welpenbesitzern bedanken, die mich in dieser Hinsicht unterstützt haben!

Sollte sich ein Hundebesitzer einmal von einem von uns gezogenen Hund trennen müssen (egal, ob wegen Trennung vom Partner, zusätzliche Kinder in der Familie, Umzug  oderoderoder...), möchten wir die Möglichkeit haben, über den weiteren Verbleib des Hundes mitzuentscheiden (eventuell kann der Hund zu uns zurückkommen (deshalb ist in unseren Kaufverträgen ein Vorkaufsrecht für uns enthalten); wir suchen ein anderes liebevolles Zuhause oder aber wir stimmen einer Weitergabe an eine vom Hundebesitzer ausgesuchte Person zu).

Ich wünsche mir für unsere Welpen Menschen, die bereit sind, mit viel Liebe und Konsequenz aus dem kleinen Racker einen freundlichen und angenehmen Begleithund zu machen. Die bereit sind, sich mit der  hundlichen Körpersprache auseinanderzusetzen (was ja umgekehrt der Welpe auch mit großer Bereitwilligkeit tut) und dem heranwachsenden Hund eine sinnvolle artgerechte Beschäftigung ermöglichen. Dabei bin ich auch gerne behilflich.

Wir Menschen sind es unserem Hund schuldig, daß er konsequent und liebevoll durch das Junghundealter geführt wird und daß der Mensch ihm immer ein guter, wohlwollender und souveräner "Rudelführer" ist. Dann fühlt sich der Hund in seinem menschlichen Rudel auch wohl und wird ihm sein ganzes weiteres Leben bedingungslos überall hinfolgen.

 

Was wir tun, um einen gesunden, fröhlichen und gut sozialisierten Welpen in Ihre Hände zu geben:

 

Es werden natürlich nur gesunde, wesensfeste Elterntiere in meiner Zucht eingesetzt. Sie müssen die gesundheitlichen Voraussetzungen des LCD/VDH erfüllen und haben alle notwendigen Zertifikate, die von anerkannten Gutachtern ausgestellt wurden. Ich bemühe mich durch intensive Recherchen, auch viel über die Gesundheit und das Wesen der Ahnen und Geschwister der Verpaarungspartner zu erfahren. 

Trotzdem muß man sich natürlich darüber bewußt sein, daß ein Welpe auch mal krank werden kann. Niemand kann eine Gewähr auf lebenslange Gesundheit geben. Auch Kinder von Ärzten können krank werden! Unsere Welpen werden nicht maschinell produziert sondern sind das Produkt zweier Lebewesen. Und auch durch die spätere Haltung (Ernährung, Bewegung, Aufenthalt, Unfälle etc.) muß der zukünftige Welpenbesitzer seinen Teil zur Gesunderhaltung beitragen.

Die Welpen werden bei uns mehrfach entwurmt; sie werden mindestens 2 mal (kurz nach der Geburt und kurz vor der Abgabe) tierärztlich untersucht, gechipt und geimpft. Ein paar Tage vor der Abgabe in die neuen Familien kommt eine Zuchtwartin des Labrador Club Deutschlands, um den gesamten Wurf und die Wurfstätte zu begutachten und abzunehmen. Erst danach verlassen uns die Welpen und dürfen in ihr neues Zuhause ziehen.

 

Die Wurfkiste steht in unserem Wohnbereich (offene Essecke/Küche). Schon vor der Geburt schlafe ich zusammen mit der Hündin direkt neben der Wurfkiste, um sie an die Wurfkiste zu gewöhnen und immer in ihrer Nähe zu sein. Aber auch nach dem Werfen schlafe ich die kommenden Wochen zusammen mit der Hündin bei ihren Welpen. Auch unsere anderen Labradors halten sich hauptsächlich hier auf und nehmen an dem Werden und Wachsen der Neulinge teil.

 

Die Welpen wachsen bei uns im Hause auf, wo sie alle Geräusche des Haushalts von vornherein mitbekommen und in den normalen täglichen Ablauf integriert werden. Bis zur Abgabe in ihre neuen Familien haben sie schon viele andere Menschen und auch Hunde kennengelernt. (Besuch mit Kindern ist sehr erwünscht!)

 

Die ersten 4 Wochen verbringen die Welpen in unserem großräumigen Essecken-/Küchenbereich. Dieser Bereich ist der zentrale Punkt in unserem Hause und so sind sie immer in unserer direkten Nähe.

Dann ziehen die Welpen in ein "Spielzimmer" um. Dafür steht die Hälfte unseres großen, hellen und beheizbaren Wintergartens zur Verfügung und von hier aus haben die Welpen auch  direkten Auslauf in den Garten, wo sie einen gepflasterten Bereich und einen Rasenbereich rundherum um eine große Weide zum Spielen und Erkunden zur Verfügung haben. Die große Weidenwurzel ist für die Welpen immer wieder DER zentrale Treffpunkt. Den Welpen steht eine Hundehütte, ein Bällebad - im Sommer auch ein Wasserbad - viel Spielzeug, wie Stofftiere, Plastiktiere, Bälle, Taue, Kauspielzeug usw., herunterhängende Seile zum Dranziehen, Autoreifen zum Reinklettern, ein Tunnel, Balance-Bretter, Kuscheldecken und verschiedene Körbchen zur Verfügung. Natürlich dürfen sie in unserer Begleitung auch den Garten außerhalb ihres Auslaufs erkunden.

 

Auch die ersten kurzen Autofahrten werden wir unternehmen, z.B. zu unserem 7km entfernt liegenden Trainingsgelände, wo sie dann herumtollen und sich mal so richtig ausrennen können. Wir werden Ausflüge in den Wald machen und eventuell auch einmal an den Strand fahren, damit sie sandigen und steinigen Untergrund und natürlich auch das Wasser kennenlernen.

 

Die Welpen werden von mir auf den Komm-Pfiff konditioniert, um für ein gutes Herankommen eine Basis zu geben. Auch bezüglich der Sauberkeit im Hause wird bei uns schon Vorarbeit geleistet.

Ich arbeite zwischendurch immer wieder mit jedem Welpen auch einzeln in kleinen Trainings- und Spieleinheiten. Sobald die zukünftigen Besitzer den Namen der Kleinen festgelegt haben, werden die Welpen auch bei uns bereits mit diesem Namen gerufen.

 

Aber das Wichtigste, was wir den kleinen Mäusen mit auf den Weg geben werden, ist unsere Liebe, die sie jeden Tag von uns bekommen und so legen wir sicherlich einen Grundstein für ein gutes Vertrauen zu Menschen.

 

Besucher sind herzlich willkommen (nicht nur auf der Homepage). Ein Anruf genügt, um einen Termin zu vereinbaren.

 

Ich unterstütze die Kampagne (u.a. des VDH) gegen Wühltischwelpen!

Kaufen Sie keine Welpen vom "Wühltisch", wie bei ebay oder über andere Internet-Kleinanzeigen und lassen Sie Sich auf keinen Fall von irgendwelchen dubiosen Hundehändlern aus dem Kofferraum, auf Märkten usw. traurig dreinblickende, arme Welpen "andrehen"! Oftmals sind sie mit schrecklichen Krankheiten behaftet und können auch nach mehreren Tierarzt-Besuchen ihr Leben nicht gesund bestreiten und müssen eingeschläfert werden. Parvovirose ist eine der gängigsten Erkrankungen bei solchen Hunden!
Wir Züchter im LCD + DRC (diese Vereine unterliegen beide dem VDH Verband für das deutsche Hundewesen und dadurch einer sehr strengen Zuchtordnung) führen mit großer Sorgfalt unsere Zucht - gehen auch Sie bei der Auswahl Ihres 4beinigen Familienmitglieds mit größter Sorgfalt vor!

 

Labradors gibt es NUR in 3 Farben: schwarz - gelb - braun !!!

 

Jede andere Farbe oder Farbabweichung ist eine Disqualifikation,
so wie es im FCI-Standard Nr. 122 der Labrador Retriever eingetragen ist.

Silber und Charcoal sind KEINE Farben des Labradors !

Silber und Charcoal beruhen auf dem Verdünnungsgen (D) und sind keine Farben des Labradors! Nur durch das Einkreuzen einer Rasse (wie z.B. Weimaraner), die das Verdünnungsgen konstant weitergibt, kann eine solche Farbe entstehen.

 

 

Wissenswertes über das "Dilute-Gen" finden Sie auch

 

HIER